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Member of the Month (November 2026)

Publiziert am
16.10.2026
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Seit wann machst du CrossFit – und wie bist du ursprünglich dazu gekommen?

Ich habe im November 2025 mit CrossFit angefangen. Bis zur Corona-Zeit war ich im Fitnessstudio angemeldet, danach bin ich auf Home-Fitness umgestiegen. Das hat lange gut funktioniert, bis ich nach einer längeren Ferienpause Mühe hatte, wieder in meine Routine zu finden. Mich ständig selbst motivieren und pushen zu müssen, wurde irgendwann anstrengend. Und wenn ich mal nicht trainiert habe, hatte ich direkt ein schlechtes Gewissen. Darauf hatte ich irgendwann keine Lust mehr. Also wollte ich etwas verändern.

Lustigerweise bin ich fast zehn Jahre lang an meiner heutigen CrossFit-Box vorbeigefahren und dachte immer, das sei eine typische Mucki-Männerbude. Irgendwann habe ich mich dann doch schlau gemacht, ein Probetraining vereinbart und noch in derselben Woche ein Dreimonatsabo abgeschlossen.

Was bedeutet CrossFit für dich heute: Training, Ausgleich, Community – oder alles zusammen?

CrossFit ist für mich die perfekte Mischung aus Verpflichtung, Ausgleich und Spass. Ich liebe es, dass ich einfach auftauchen kann und mir jemand sagt, was ich die nächste Stunde zu tun habe.  So nutze ich meine Trainingszeit effizient, komme meinen Zielen näher und muss mich nicht ständig selbst motivieren. Und gemeinsam leiden macht bekanntlich mehr Spass!

Was hat sich bei dir verändert, seit du regelmässig CrossFit trainierst (körperlich oder mental)?

Die ersten zwei Monate hatte ich gefühlt durchgehend Muskelkater und manchmal musste ich mich regelrecht überwinden, überhaupt aus dem Auto auszusteigen. Aber ich hatte mich angemeldet, bezahlt und die Termine standen fest. Also gab es für mich keine Diskussion mehr. Heute bin ich froh, dass ich drangeblieben bin, und freue mich über jeden kleinen Fortschritt.

Was ist deine Lieblingsübung oder dein Lieblingselement im CrossFit – und warum?

Eine richtige Lieblingsübung habe ich ehrlich gesagt noch nicht gefunden.  Aber auf meine Box Jumps bin ich besonders stolz! Anfangs hatte ich richtig Respekt davor, auf die Box zu springen. Dank meiner geduldigen Mentorin habe ich mich irgendwann getraut. Für andere vielleicht keine grosse Sache, für mich aber ein richtiges Erfolgserlebnis!

Welche Übung oder welches Movement dürfte deiner Meinung nach sofort verboten werden?

Ehrlich gesagt gibt es kaum eine Übung, die ich wirklich mag. Jedes Training fordert mich aufs Neue und meistens kann ich mich während des Workouts gar nicht entscheiden, welche Übung ich gerade am schlimmsten finde. Rennen gehört aber definitiv zu meinen unbeliebtesten Disziplinen – ironischerweise würde ich irgendwann trotzdem gerne einen Halbmarathon laufen.

Was war bisher dein lustigstes, peinlichstes oder unvergesslichstes Erlebnis in der Box?

Einmal bin ich morgens völlig panisch aus dem Bett gesprungen, weil ich dachte, ich hätte verschlafen. Ich habe mich in Rekordzeit fertig gemacht und bin zur Box gefahren – nur um festzustellen, dass ich eine halbe Stunde zu früh war! Ich hatte vergessen, dass das Montagstraining erst um 6:30 Uhr beginnt.

Wie integrierst du CrossFit in deinen Alltag – auch an stressigen Tagen?

Am liebsten trainiere ich frühmorgens. Alles, was ich gleich zu Beginn des Tages erledige, kann mir niemand mehr nehmen. Am Nachmittag oder Abend kann immer etwas dazwischenkommen, aber morgens gehört die Zeit mir. Ausserdem liebe ich das Gefühl, schon etwas für mich getan zu haben, bevor der eigentliche Tag überhaupt richtig beginnt.

Erzähl uns etwas über dich, das man über dich in der Box (noch) nicht weiss.

Ich liebe es, Dinge zu organisieren, zu planen und zu optimieren. Egal ob Alltagsroutinen, Haushaltsorganisation oder Arbeitsabläufe – irgendwo finde ich immer noch Verbesserungspotenzial. Besonders Themen rund um Ernährung, Gesundheit und persönliche Weiterentwicklung faszinieren mich. Mein Kopf hat gefühlt immer zehn Tabs gleichzeitig offen – und mindestens fünf davon wollen etwas optimieren!

Neben CrossFit liebe ich Spaziergänge und Kochen und reise gerne mit meinem Mann. Am liebsten würden wir zweimal im Jahr für jeweils sechs Monate verreisen. 😂

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